Geduldsfaden 4 Business


Der Geduldsfaden. Wie kannst Du ihn stark machen? Geht das eigentlich? Die Antwort ist natürlich ja! Und das ist toll so!

Nach einem #coachgespräch über einen „gerissenen Geduldsfaden“ habe ich heute genau darüber einmal genauer nachgedacht.

Ein „starker Geduldsfaden“ besteht eigentlich aus einer Menge positiver Energie.

Unsere positive Energie müssen wir uns wie einen großen See vorstellen, aus dem wir bei Bedarf viel Kraft schöpfen können und in diesem See befinden sich unsere Ressourcen – unsere Kraftquellen.

Dieser See hat aber auch viele Abflüsse, die uns Energie kosten.

Zu unterscheiden sind hier:

Innere Faktoren wie z.B.:

  • Eigene Glaubenssätze
  • Ansprüche an Dich und an andere
  • Perfektionismus
  • Mangelnde Fähigkeit NEIN sagen zu können
  • Unklarheiten jeglicher Art

Äußere Faktoren wie z.B.:

  • Zeitdruck
  • Arbeitsüberlastung
  • Große Veränderungen, beruflich oder privat
  • Lärm
  • eine Mixtur aus mehreren dieser Dinge

So. Und dann? So kommst Du nicht wie gewünscht weiter. Wie diese Frau.

So ein „gerissener Geduldsfaden“ ist eigentlich nur eine Überreaktion auf zu viel Stress. Denn all diese Faktoren sind Stress.

In Stresssituationen ist unser Geduldsfaden wesentlich dünner als in einer entspannten Atmosphäre, in der einfach alles glatt zu laufen scheint.

So ein stressiger Moment entsteht ganz leicht, wenn die Arbeit sehr fordernd, man selbst aufgeregt, gestresst oder einfach nur müde ist. In unserem Gehirn wird dann sofort das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Die Körpertemperatur steigt, es arbeitet nur noch das „Systemhirn“ und schon reißt der Geduldsfaden und es kommt zu einem Ausbruch, den wir im Nachhinein fast immer bereuen.

Was sagen Coachfrauen (mindestens ich) nun dazu?

Es macht IMMER Sinn, schon beim leisesten Anzeichen lieber NICHTS zu sagen, sofern es nicht nett ist. Seid nett, rücksichtsvoll, nicht wertend und nehmt die Situation nicht persönlich. Warte bis zum nächsten Tag. Brich die Situation notfalls höflich ab. Fast immer haben sich die Fronten dann beruhigt. Deine Energie dreht sich auf positiv.

Das hilft Dir, konstruktiv und zielorientiert weiter zu machen – an der Sache! Und mit einer hoffentlich guten Beziehung.

Wie immer ist es leicht gesagt und geschrieben, doch eher schwer getan. zu Beginn steht immer eins: Selbstreflexion und Achtsamkeit Dir selbst gegenüber. Du bist immer die Nummer 1! Und Du bist großartig!

Damit handelt es sich übrigens um eine echte Kultursache und ein weiteres Indiz für die Wichtigkeit von #positivethinking4business.

Genieß den Tag!

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