Echte Geschichten #2: Perfektion und Fehler

Kürzlich erzählte mir ein Freund, ein erfolgreicher Manager, die nachfolgende sehr inspirierende (und humorvolle) Geschichte aus seinem Privatleben. Es geht um Perfektion und Fehler – denn im Lampen demontieren ist er wirklich nicht gut.

Er hat, vorab bemerkt, ein sehr hohes Streben nach Exzellenz und nach Effizienz – doch erkannte glücklicherweise wieder, dass Fehler auch etwas Gutes für uns tun! Hier ist die Geschichte:

„Ich habe gestern alle Lampen in unserer alten Wohnung abgebaut. Ich hatte von einer auch 4 identische.
Bei der ersten habe ich die Leiter zu nah hin gestellt und es war kompliziert, so zu hantieren. Bei der zweiten habe ich sie nicht sofort abschrauben können und lange rum gefummelt. Bei der dritten habe ich sie zuerst abgehängt und danach abgeklemmt, und bei der vierten aus Versehen genau andersherum. Ich war mit mir und meiner Leistung unzufrieden.

Ich habe mich gefragt, warum ich es nicht geschafft habe, den Ablauf zu wiederholen, ohne dabei Fehler zu machen. Ich hätte doch schlauer sein müssen. Dann wäre es auch deutlich schneller gegangen.

Aber ich kam bei der Erkenntnis an, ein Profi würde nichts anderes machen. Selbst der Schraubenzieher würde einmal etwas links und etwas rechts neben die Schrauben gelangen…

Ich glaube der Fehler gehört zum Menschen. Nicht nur, weil die Aufgaben sehr komplex sind und es Millionen Arten gibt um die Probleme zu lösen.

Vielmehr ist der „Fehler“ „künstlich“ in den Menschen eingebaut, als einzige Chance sich zu entwickeln.
Ohne die eingebauten Fehler, wären wir nicht in der Lage, uns zu entwickeln, weil wir sonst nur eine Lösung und eine Variante hätten.

Wir müssen über unsere Fehler froh sein… „

Wenn auch Sie nächstes Mal wieder zu streng zu sich sind, oder zu Ihren Mitarbeitern, Kollegen, oder Ihrer Familie, Ihren Kindern, dann denken Sie vielleicht einmal darüber nach, dem eine ganz andere Bedeutung zu geben: die, was Sie daraus lernen können – oder die Frage, warum das passiert ist und welchen Sinn und welche neuen Lösungen sie daraus ableiten können. Alles hat zwei Seiten. Wo Schatten fällt, ist schließlich auch Licht. „Better an oooops than a what if!“

Konstruktive Sichtweisen und Kommunikationsmuster zu etablieren kann man erlernen und üben. Ein guter Coach hilft Ihnen dabei, alte Glaubensmuster aufzulösen und problembehafteten Situationen künftig anders zu begegnen. Nicht nur bei der Lampen-Demontage. Das ist z.B. dann sinnreich, wenn Sie Wert auf eine lösungs- und wachstumsorientierte Unternehmenskultur legen. Statt der Peitsche kann man besser die Dinge in die Hand nehmen.

Wann waren Sie zuletzt zu streng mit sich, haben sich Perfektion abgefordert und keinen Fehler erlaubt?

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Ihre Martina Krone

Eine wirklich inspirierende Erzählung zum Thema „neue Wege gehen – Neues wagen“

Heute erzählte mir eine vor Freude strahlende Kollegin eine inspirierende Geschichte und ich möchte sie unbedingt mit Ihnen teilen! Mit 15 Take-Aways, wie ich sie daraus auf die Businesswelt übertragen habe.

„Neue Wege gehen“, darum geht es im direkten und im übertragenen Sinne. Meine Kollegin ging nämlich spontan die 13 km von der Firma aus zu Fuß nach Hause.

Sonst nahm sie täglich das Auto. Nun aber wollte Sie einfach gerne mal quer durch das Hinterland gehen. „Kein Pappenstiel, die 13 km“, dachte ich, und hörte neugierig weiter zu. Sie erzählte mir von ihrem Spaziergang – dem Wald, den schmalen Trampelpfaden, den rießigen hinausragenden Baumwurzeln, von uralten zugewucherten Bahnschienen von früher, Bäumen, den Abzweigungen auf dem Weg. „Da kommt man überall mit dem Auto gar nicht hin. Ich war auf diesen Wegen vorher noch nie“, erzählt sie mir und ich kann sehen, wie der schöne Wald und das Gefühl des Spaziergangs gerade erneut vor ihrem geistigen Auge erscheinen.

„Hast Du dich dann vorbereitet und die Wege heraus gesucht?“, frage ich sie. „Nein“, die Antwort! „Ohne Vorbereitung. Ich bin einfach mal los gelaufen – querfeld ein. Ich bin wirklich lauter neue Wege gegangen.“

Sie nahm also ganz absichtlich fremde Wege durch Wald, Wiesen und Wälder. Jetzt war ich nicht nur interessiert, sondern fand es echt beeindruckend! Das Ziel und die ungefähre Richtung waren Ihr natürlich bekannt. Doch der Weg dahin nicht. Sie hätte ja denselben nehmen können, den sie auch täglich mit dem Auto fährt – wollte sie aber nicht! Sie wollte Natur, also ging sie in die Natur. Sie kam in einer adäquaten Zeit, ohne große Irrwege und ohne Fußweh gut Zuhause an. Und wie? Einfach so!

Warum bin ich darüber so begeistert? Ich bin schwer beeindruckt von ihrem Strahlen und dem Glück darüber, „einfach mal gemacht zu haben“ und damit Erfolg gehabt zu haben. Von der Mutportion. Von den tollen neuen Eindrücken auf dem Weg, von denen Sie hellwach erzählt. Die Dame sprüht Ihr Happy-Sein förmlich hinaus!

Aus dieser simplen Erzählung lassen sich tatsächlich sehr viele positive Gewinne entnehmen – so viele, dass ich am liebsten ein Buch darüber schreiben möchte! Aber bis es so weit ist, hier die für mich 15 wesentlichen Kernbotschaften, wie ich sie auf die Businesswelt übertrage:

1. Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen (Trampelpfade ans Ziel!). Wenn wir etwas Neues wagen, können wir auch Neues erfahren! Damit können wir auch neue Stufen des Erfolgs erreichen.

2. Wo ein Wille, da ein Weg – auch wenn er nicht gleich offensichtlich ist (Design Thinking, agiles Vorgehen!). Wenn wir nur wollen, folgt das Können!

3. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Dazu können wir uns sogar täglich ganz neu entscheiden. Manchmal kann es einfach toll sein, Gedanken und Entscheidungen flexibel zu steuern, um z.B. nach einem überholten Plan A zu Plan B überzugehen.

3. Neue Wege eröffnen ganz neue Perspektiven – Sichten auf Ihr Unternehmen, auf die Menschen!

4. Neue Ideen und Innovationen entstehen mit gut durchlüftetem Geist und frischen Gedanken.

5. Natur fördert Kreativität.

6. Mit frischem Kopf zuhause angekommen – stressbefreit. Tun wir das öfter!

7. Regelmäßig quer und neu denken. Das Strahlen der Frau war einfach unbezahlbar!

8. Raus aus dem Trott. Tschüss Komfortzone, hallo Wachstum – auch im Kleinen, auch wenn’s nur ein neuer Fußweg ist – das reicht doch.

9. Die Wahrnehmung ändern und erweitern.

10. Es gibt niemals nur einen Weg ans Ziel! Auf ihrem Weg gab es jede Menge Abzweigungen, Wegweiser und Möglichkeiten nach Hause. Sie müssen sich nur entscheiden können.

11. Ziemlich agiles Vorgehen und Mindset.

12. Sie hat Ihren inneren Kompass benutzt. Aus einer kurzen Überlegung zu laufen wurden Taten, und bei der Umsetzung hat sie auf ihren Bauch gehört! Sie führte sich also selbst von innen.

13. Sie war selbst bereit und hat sich nicht verrückt gemacht, wo genau sie wohl laufen könnte, welche Schuhe ideal wären, wie das Wetter wird und Co. – denn sie war neugierig, offen, mutig und vor allem zuversichtlich und mit Selbstvertrauen. Und weil sie das war, kam sie auch gelassen und zielgerichtet dort an, wo sie hin wollte. Da können auch Stolpersteine nicht hindern. (Der Punkt ist natürlich situativ zu bewerten, in kritischen Angelegenheiten ist Planung das A und O)

14. Raus aus dem Stress, rein ins Vergnügen

15. Sie können sowas von stolz auf sich sein, etwas Neues getan zu haben!

Mit diesen Eindrücken hoffe ich, dass auch Sie bald einmal so mutig sind, etwas ganz anderes auszuprobieren – ob klein oder groß.

Wie gehen Sie mit dem Thema „Neues wagen“ um? Bereiten Sie sich z.B. gerne detailliert vor (was je nach Tätigkeiten viel Sinn macht), oder sagen Sie sich „einfach mal machen“? Welche sind Ihre Erfahrungen dazu? Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Rückmeldungen!

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Ihre Martina Krone